Imprimer

Chronik vum Piusverband 1969 - 1994

Aufbruch in das 2. Jahrzehnt

Die Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum, die besonders durch die imposante Zusammenarbeit im Hinblick auf die „Veillée spirituelle et artistique" die Zusammengehörigkeit der Kirchenchöre zu einem großen und geeinten Verband unter Beweis stellten, gaben sowohl dem derart von den Vereinen gestützten Verband als auch den Vereinen selbst einen neuen Auftrieb; allenthalben wirkten auf zwischenpfarrlicher und regionaler Ebene Chöre zusammen, um ein gemeinsames Programm zu erarbeiten und vorzustellen.

Man merkte den Aufschwung ebenfalls an der Zahl der Chöre, die dem Verband als neue Zellen beitraten: bei der Generalversammlung vom 26. April 1980 verzeichnete er 252 Chöre mit 6879 Mitgliedern.

Die Beteiligung des Verbandes an den vom Kulturministerium organisierten „Semaines d'animation culturelle" wurde ebenfalls zugesichert: zu 20,7% zeichneten die dem Piusverband angegliederten Vereine für die Veranstaltungen dieser Kulturwochen verantwortlich.

Abbé René Ponchelet und Organist Pierre Drauth erteilten Direktions- und Orgelkurse und waren so zahlreichen Interessenten zu Diensten.

Auch bei der kirchlichen Oberbehörde und bei den Regierungsstellen gewann der Piusverband zunehmend an Achtung und an Anerkennung. Dies bewirkte eine zahlenmäßig höhere Beteiligung vor allem der Regierungsvertreter bei den offiziellen Veranstaltungen des Verbandes.

Der 12. Juli 1980 wird als weiterer Markstein in die Geschichte des Verbandes eingehen: an jenem Tage zogen das Sekretariat und das Dokumentationszentrum in das Herz der Hauptstadt, auf Nummer 3 in der Rue du Curé, 2. Stockwerk, um. Die Räumlichkeiten wurden dem Verband durch das Bischöfliche Ordinariat zur Verfügung gestellt; der Verband ist bis Juli 2004 in diesen Räumlichkeiten geblieben, obschon sie infolge des zunehmend größeren Betätigungsfeldes aus allen Nähten zu platzen drohten.

Das Sekretariat dehnte auch seine Öffnungszeiten aus: von Dienstag bis Freitag einschließlich, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr.

Ausgeweitet wurde auch die Herausgabe des „Canticum Novum", die mit vier Ausgaben im Jahr ihre „vitesse de croisière" erreichte.

Im Jahre 1980 wurde der Beschluss gefasst, der alljährlichen Generalversammlung regionale Versammlungen mit Diskussion der Berichte sowie freier Aussprache über Vereins- und Verbandsprobleme vorauszuschicken, eine Neuerung, die sich in der Folge als vorteilhaft erweisen sollte. Im Hinblick auf die 12. Generalversammlung am 9. Mai 1981 im Konvikt in Luxemburg fanden Regionalversammlungen in Luxemburg, Ettelbrück, Esch/Alzette und Grevenmacher statt. Der Umfang und die Tiefe der angesprochenen Themenkreise untermauern eindeutig, dass die Regionalversammlungen einem echten Bedürfnis entsprechen.

Auf musikalischem Gebiet widmeten der Vorstand und das Verbandsorgan „Canticum Novum" den anstehenden Fragen und Problemen einen breiten Raum, ob es sich nun um den gregorianischen Gesang, um die gemischten Chöre, um die geeigneten liturgischen Gesänge, um die Ausbildung der Dirigenten, Organisten und Sänger, um treffende Orgel- und Gesangpartituren handelte; die Zeitschrift veröffentlichte unzählige Anregungen, auch wenn gelegentlich bedauert werden musste, dass sie von den Sängerinnen und Sängern in ungenügendem Maße eingesehen wurde. Nicht zuletzt aus Sparmaßnahmen ergab sich deshalb die Notwendigkeit einer drastischen Kürzung der Auflagenzahl, die 1990 in die Ausarbeitung eines moderneren Designs und in eine inhaltliche Neufassung mündete. Hatte die Nummer 32/Oktober 1980 noch eine Auflage von 5700 Exemplaren, so wurde die folgende Nummer von Dezember 1980 den Bedürfnissen entsprechend auf 4000 zurecht gestutzt.

Im allgemeinen ist das „Canticum Novum" eine echte Fundgrube für die umfassenden Aktivitäten des Verbandes als solcher, aber auch der Vitalität unserer Chöre landweit: Konzerte, Veranstaltungen, Ehrungen, Aufrufe, aber auch Todesfälle der Mitglieder spiegeln sich darin wider.

Um die Interessen, aber auch die Anliegen und Sorgen der angeschlossenen Vereine, der Mitglieder, der Organisten und der Chorleiter in Erfahrung zu bringen, wurden gelegentlich umfassende Umfragen ausgearbeitet und später ausgewertet; dies war Ende 1980 der Fall, als die Antwortbogen der Organisten eingesammelt und ausgewertet wurden.

Während der Generalversammlung 1981 ging Generalsekretär Arthur Keilen an Hand von Zahlenmaterial auf einige wichtige Feststellungen ein: Von den insgesamt 250 angeschlossenen Vereinen zählten deren 18 oder 7% weniger als zehn Aktive, 77 Vereine oder 31% stellten die größte Gruppe mit Aktiven zwischen 20 und 29 Jahren, 70 Vereine oder 28% der im Piusverband zusammengeschlossenen Vereine zählten zwischen 30 und 50 Mitgliedern und über 50 Mitglieder zählten 25 Vereine oder 10%. Auch zeigte er die Entwicklung im Bereich der gemischten Chöre auf: im Jahre 1976 waren von den 241 Chören lediglich 127 gemischt, 1980 war ihre Zahl bereits auf 201 oder 80% der Chöre gestiegen.
1980 hatte der Verband dann auch die Kinder nach Berdorf zu einer ersten „Journée des Petits Chanteurs du Diocèse" zusammengerufen. Im selben Jahr fanden sich auch die Organisten auf Einladung des Verbandes zusammen, um verschiedene spezifische Fragen zu erörtern. Am Sonntag, dem 18. Oktober 1981 um 15 Uhr fand in der Sporthalle in Bartringen die 1. "Journée des Petits Chanteurs" statt; hier sangen 400 Sängerinnen und Sänger aus 15 Chören zusammen.

Schon damals wurden mehrmals im Jahr gezielte Zusammenkünfte dazu genutzt, bei den Vereinen das Gefühl zu vermitteln, in ein größeres, übergeordnetes Ganzes eingebettet zu sein, vornehmlich durch eine eigene Gruppe in der Schlussprozession, durch das jährliche Piustreffen, die gewohnte Generalversammlung und die periodischen Sängertreffen mit einer Beteiligung von rund 300 Sängerinnen und Sängern. Zusätzlich wurden vereinseigene Jubiläen und geistliche Konzerte patroniert und subsidiiert.

In den ersten 12 Jahren, seit der Gründung des Piusverbandes, gesellten sich zahlreiche Chöre mehrmals im Jahr zusammen, um ein Sängertreffen zu organisieren; allein ihre Zahl unterstreicht die Begeisterung der Chöre in dieser Hinsicht: 1969: Erstes Sängertreffen am 16. November in der Kathedrale, 1970: 2; 1971: 2; 1972: 3; 1973: 2; 1974: 2; 1975: 9; 1976: 8; 1977: 4; 1978: 5; 1979: 7; 1980: 6. Inhaltlich und organisatorisch entsprachen und entsprechen noch immer die Sängertreffen den beiden großen, gesteckten Zielen: einerseits den beteiligten Kirchenchören ein Selbstbewusstsein zu vermitteln oder, sofern es in Gefahr ist, wiederzugeben und andererseits besonders den kleinen Chören die Möglichkeit zu bieten, aus ihrer Isolierung herauszufinden, Kontakte und Freundschaften zu knüpfen und zu vertiefen, das Wissen und Können anderer Chöre zu schätzen und zu nutzen, eine kritische Haltung zu fördern, sich in ein großes, übergeordnetes Ganzes einzureihen und vor allem von anderen zu lernen.

Im Laufe des Jahres 1981 wurden 334 Verdienstabzeichen für fünf Jahre Dienst, 104 Silbermedaillen für 20 Jahre, 75 Goldmedaillen für 35 Jahre und sogar 40 Medaillen mit Palmetten für 50 Jahre Dienst verliehen; in den nationalen Orden wurden 23 Cäcilianer ausgezeichnet.

Das Jahr 1982 begann für den Piusverband mit einem Trauertag, als am 12. Januar nach langer Krankheit der am 14. Mai 1914 in Kehlen geborene Lehrer und frühere Generalsekretär Alphonse Felten in ein besseres Jenseits abberufen wurde. Bekanntlich war er am 10. November 1969 etwas überraschend zum ersten Generalsekretär des Verbandes gewählt worden. Von klein auf war er aktiver Sänger, Organist und Dirigent, später wurde er Vizepräsident, dann Vorsitzender des Kirchenchores in Luxemburg-Bahnhof. Schon nach einem ersten Mandat als Generalsekretär wollte er es wegen seiner angeschlagenen Gesundheit zur Verfügung stellen, nahm dann aber auf Drängen seiner Freunde davon Abstand und setzte seine unermüdliche Arbeit um die Kirchenmusik und um den Piusverband fort, um die er sich sehr verdient gemacht hat. Mit Sicherheit wäre der Verband heute nicht, was er ist, hätte er nicht während zehn Jahren, von 1969 bis 1979, die Begabung und die Vorzüge von Alphonse Felten nutzen können.

Der Vorstand des Verbandes hielt mit den Jahren darauf, die Mitglieder möglichst gut mittels privater Versicherung abzusichern. So wurden eine vorteilhafte Haftpflicht, eine zugeschnittene Unfallversicherung und eine weit gefasste Kaskoversicherung eigens für den Piusverband geschaffen; seither konnten denn auch schon manche Mitglieder im Bedarfsfall darauf zurückgreifen.

Materielle Hilfeleistung auch, was die an die angeschlossenen Chöre vergebenen Subsidien anbelangt. Hierzu wurde ein eigenes Reglement ausgearbeitet, das sich auf die Jubiläen des 25., des 50., des 75., des 100., des 125. und des 150. Jubiläums bezog. Hauptbedingungen sind, dass der Jubilarverein die Schirmherrschaft des Piusverbandes beantragt und sie in seinen Schriften veröffentlicht und dass die Festfeier wenigstens eine Gedenkmesse und eine weitere Veranstaltung wie Konzert oder Festsitzung begreift. Zuschläge zum Subsid werden gewährt für Broschüre, Andenken von künstlerischem Wert, Beteiligung von dem Verbande angegliederten Vereinen, Ausdehnung der Feierlichkeiten auf eine Festwoche mit mehreren Veranstaltungen, gleichzeitige Fahnenweihe und gleichzeitige Orgelweihe, wenn sich der Verein maßgeblich an der Anschaffung oder an der Renovierung beteiligt hat, gewährt. Diese Bedingungen traten am l. Januar 1983 in Kraft, wurden jedoch im Jahre 2003 dadurch ergänzt, dass den Vereinen auch außerhalb der vorerwähnten Jubiläen Subsidien zuerteilt werden können.

Im Januar 1983 organisierte der Piusverband unter dem Hohen Protektorat des Bischofs von Luxemburg und des Kulturministers einen Komponistenwettbewerb für Kirchenlieder in luxemburgischer Sprache. Der Wettbewerb begriff drei Teile: Verfassung von Texten in luxemburgischer Sprache, die sich vertonen lassen sollten; Vertonungen bereits bestehender luxemburgischer Texte; Komponieren und Texten ein- oder mehrstimmiger neuer Lieder in luxemburgischer Sprache. Der Einsendetermin wurde auf den 1.Juli 1983 festgelegt. Alles in allem gingen nicht weniger als 410 Texte und Gesänge ein, die von einer eigens eingesetzten Jury eingehend geprüft wurden, um schließlich die Preise an 38 Gewinner zu verteilen.

In der Kategorie A (Texte), wurde folgendes Klassement erstellt; l. Tun Gonner, Diekirch; 2. Emile Ludivig, Cruchten; 3. Erny Evrard, Oberkorn; 4. Schwester Irma Hellbach, Diekirch; 5. Alice Fisch, Bereldingen; Kategorie B (Melodie): l. Nicolas Schuh, Luxemburg; 2. Norbert Hoffmann, Luxemburg; 3. Beby Kohl, Walferdingen; 4.Léon Lassans,Eschdorf; 5. Hubert Hausemer, Bettemburg; Kategorie C (Text und Melodie): l. Erny Evrard, Oberkorn, 2. Nicolas Schuh, Luxemburg; 3. J.-M. Kieffer, Remich, 4. Gritty Weydert-Kariger, Luxemburg, 5. Père Herrmann Miller, Ettelbmck. Nach Veröffentlichung der Preisliste wurden zahlreiche prämierte Werke im „Canticum Novum" abgedruckt.

Im Jahre 1983 fanden Sängertreffen in Ell, Remich, Ettelbrück, Heiderscheid, Differdingen-Fousbann (3. Kindersängertag), Sandweiler, Heffingen, Niederkerschen und Düdelingen statt. Am „3. Kannersängerdag" in Differdingen-Fousbann nahmen 400 Kinder und Jugendliche teil, nach einer von Abbé René Reuter auf dem „Galgebierg" in Beles zelebrierten Messe waren alle zur Beteiligung an einer „Olympiade" mit Quiz, Geschicklichkeitsspielen, Picknick und Preisverteilung eingeladen.

1984 wurden die Sängertreffen in folgenden Ortschaften abgehalten: Folschette, Wasserbillig, Differdingen-Fousbann, Hostert und Koerich.

Im zweiten Jahrzehnt seines Bestehens wurde der Piusverband, gleichsam zur offiziellen Anerkennung, in mehrere nationale Gremien berufen, so erließ am 28. Juli 1982 Staats- und Kulturminister Pierre Werner ein ministerielles Reglement, das ein „Comité National d'Organisation pour l'Année Européenne de la Musique 1985" einsetzte und in dem auch der Piusverband vertreten war.

Am 22. Oktober 1983 versammelten sich einige Interessenten unter dem Vorsitz von Generalsekretär Arthur Keilen, um innerhalb einer eigenen Kommission die Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit mit der internationalen Vereinigung „Pueri Cantores" zu erörtern. Die von gewissen Kreisen ins Auge gefasste Schaffung eines eigenständigen Verbandes bei Angliederung an den Piusverband und an die internationale Föderation wurde abgelehnt.

Am l. Januar 1984 zählte der Piusverband insgesamt 7388 Mitglieder, davon 3490 Herren, 2682 Damen und 1216 Kinder, die in 269 Chören zusammengeschlossen waren, nämlich 37 ausschließliche Männerchöre, 15 Damen- und Kinderchöre sowie 217 gemischte Chöre. 1985 fielen die Zahlen vor allem durch die sinkende Zahl der Kindersänger von 1216 auf nur 697 ab, von den 15 Damen- und Kinderchören des Vorjahres verblieb lediglich ein einziger, und auch die Gesamtzahl der Chöre fiel von 269 auf 256 zurück.

Statutengemäß wurde der Vorstand im Herbst 1984 erneuert; in den Exekutivvorstand wurden berufen: Präsident: Pol Wagener, Vizepräsidenten: Jean Diederich und Georges Kuffer; Generalsekretär: Jean Even; Generalkassierer: Mathias Lehnen; Beisitzende: Henri Kohnen und Simon Schaack.

Höhepunkt des Jahres 1985 war die rege Beteiligung einer sehr großen Zahl von Cäcilianern an den von Papst Johannes-Paul II. in Esch/Alzette und Luxemburg zelebrierten Messen: nicht weniger als 1858 Sängerinnen und Sänger stellten sich in den Dienst der Diözese, um am Eingang zum Belval-Werk in Esch/Alzette unter Leitung von Johny Huybrechts und auf dem Glacis in Luxemburg unter Leitung von Abbé René Ponchelet die Messen gesanglich zu umrahmen, in Esch/Alzette beteiligten sich 427 Sänger, in Luxemburg 1431. Somit leistete der Piusverband einen exemplarischen organisatorischen und musikalischen Beitrag zu einem außergewöhnlichen Ereignis.

In den Jahren 1985 und 1986 befassten sich der Exekutivvorstand und der Große Vorstand mit der Abänderung verschiedener Artikel der Statuten und stellten sie in der Folge dem Erzbischof von Luxemburg zu. Während der 18. Generalversammlung am 9. Mai 1987 im Centre Convict in Luxemburg wurden die Statuten angenommen.

Die Vereine waren und sind an Fachzeitschriften sehr interessiert; durch die Vermittlung des Verbandes beziehen sie die ausländischen Veröffentlichungen „Caecilia" und „Choristes" neben dem verbandseigenen „Canticum Novum". Zu Beginn der 90er Jahre setzten sich Vizepräsident Simon Schaack und die Beisitzende Marie-Thérèse Meyers an die langwierige Arbeit, das Dokumentationszentrum zu ordnen und es somit noch besser und noch wirksamer in den Dienst der Benutzer zu stellen, Anschließend standen mehr als 2300 Partituren übersichtlich geordnet zur Verfügung. In diese Richtung zielten auch die Bereitstellung einer kleinen Orgel und einer Stereoanlage im Dokumentationszentrum, die den Besuchern, zumeist Dirigenten und Organisten, neue Möglichkeiten eröffneten. Seit Jahren schon trug das Generalsekretariat des Verbandes auch wirksam zu den jeden Sonntag von RTL übertragenen Radiomessen bei: es unterbreitete auf Anfrage persönliche Empfehlungen und brachte auch verschiedene Anregungen über den Weg des „Canticum Novum" an, es verschickte aber auch Formulare an die Verantwortlichen der Chöre, auf die die Dirigenten das musikalische und gesangliche Programm eintragen, wie es allwöchentlich im „Letzebuerger Sonndesblad" veröffentlicht wurde. Auch dies ist ein Weg der gegenseitigen Hilfestellung und eine Möglichkeit, die vorzügliche Arbeit der Chöre landesweit unter Beweis zu stellen.

Gleichzeitig mit dem Ausbau und der Festigung der Europäischen Union fanden sich auch die kirchenmusikalischen Verbände zu gemeinsamen Beratungen zusammen. Im September 1988 fand in Straßburg die Gründungsversammlung der „Europäischen Konferenz der Musikverbände" statt, bei der die Statuten der neuen europäischen Vereinigung erstellt und verabschiedet wurden. Die zweite Tagung wurde vom 6. bis zum 8. September 1989 im Konviktzenter in Luxemburg abgehalten. Seither finden sich die Delegierten der nationalen Verbände jedes Jahr, im Prinzip im September, zu mehrtägigen Beratungen zusammen.

In der Sitzung des Exekutivvorstandes vom 2. Februar 1986 hatte Generalkassierer Mathias Lehnen bekundet, sein Mandat in andere Hände übergeben zu wollen; am 20. Februar 1988 konnte der neue Generalkassierer Nicolas Adam aus Bonneweg vorgestellt werden, der diese Aufgabe während vielen Jahren zur vollsten Zufriedenheit versehen sollte.

Als Beitrag zum Marianischen Jahr 1988 organisierte der Piusverband Feiern in Harlingen, Giischterklaus und bei den „Leiwfrächen" in Kayl.

Mat der Ënnerstëtzung vun: